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Rezension: Als wären wir ich | Yvonne Orrego

Werbung: Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung. 

 

Autorin: Yvonne Orrego
Verlag: SadWolf Verlag
Erschienen: 29. September 2020
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 396 Seiten

 

Verlagsseite | Amazon

 

(Elas Rezension)

Inhalt

 

Wie unterscheidet man Realität und Fiktion, wenn beides gleichsam real und fiktiv erscheint?
Das Leben der Studentin Anna gerät aus den Fugen, als sie auf einem Dachboden ein Buch findet, welches ihr gewidmet ist. Die Hauptfigur hat denselben Namen wie sie und auch ihre beste Freundin Lotte taucht in dem Buch auf. Je mehr sie darin liest, umso mehr scheint es ihr als würde sie Teil der Geschichte des Buches, bis beide Welten sich vermischen. Doch das ist nicht das Schlimmste: Als sie aufhören will zu lesen, merkt sie, dass sie in der Geschichte, die sie liest, gefangen ist. Um aus den verstrickten Realitäten zu entkommen, muss Anna das Geheimnis des Buches enträtseln.      

Meinung

 

Ein grandioser Roman von Yvonne Orrego, der meine ganze Aufmerksamkeit erforderte. Denn so einfach ist dieser aus dem Noir Contemporary Genre nicht zu verstehen. Ich war während des Lesens öfters verwirrt, da das Buch sehr temporeich ist und mir kaum eine Atempause ließ.
Man muss wirklich genau hinschauen, um zu erkennen was Fiktion und was Realität ist, denn diese Grenzen verschwimmen unentwegt und haben mich als Leser in einen Strudel eingesogen.
Es war teilweise beängstigend, wenn ich nicht wusste in welcher der vielen Realitäten ich mich befinde, denn damit hat mich die Autorin absolut begeistert.


Yvonne Orrego greift auch Tabuthemen auf, die sie mir als Leser glaubhaft vermitteln konnte. Auch wenn es kein einfaches Buch ist, lohnt es sich absolut es zu lesen.


Die Protagonistin Anna ist sehr schön dargestellt und man kann sich mit ihren Gefühlen und Gedanken identifizieren.
Auch die Übergänge zwischen den Realitäten sind, wenn man genau aufpasst, zu erkennen.
Ich bin auf jeden Fall beeindruckt, dass die Autorin durch ihren Schreibstil es schafft, die verschiedenen Stimmungen aufzufangen und mich als Leser mitzunehmen.


Das Cover ist genial und ich finde, dass es genau das zu Erwartende widerspiegelt.

 

Fazit:

 

Ein grandioser Roman, der den Leser in einen Strudel zieht, wo Fiktion und Realität verschwimmen. 

 

31.10.2020