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Birthday Girl - Vier Freundinnen. Ein tödliches Geschenk. | Sue Fortin

Werbung: Herzlichen Dank an die Verlagsgruppe Random House und das Bloggerportal.

 

 

Autor: Sue Fortin
Verlag: Penguin Verlag
Erschienen: 09. Dezember 2019
Format: ebook

 

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(Tinas Rezi)

Inhalt

 

Sie spielen ein perfides Spiel. Doch nur eine kennt die Regeln.

 

Für ihren Geburtstag hat sich Joanne etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie lädt ihre drei besten Freundinnen zu einem Wochenende in eine abgelegene Hütte in den schottischen Wäldern ein. Und sie hat dafür ein Spiel vorbereitet. Denn was die anderen voneinander nicht wissen: Jede von ihnen verbirgt ein dunkles Geheimnis, und Joanne plant, jedes einzelne nach und nach zu enthüllen. Doch dann ist plötzlich eine von ihnen tot. War es ein Unfall oder Mord? Können die Freundinnen einander noch trauen oder hat das tödliche Spiel um die Wahrheit gerade erst begonnen?

Meinung

 


Das Cover und der Klappentext haben mich wahnsinnig gespannt auf die Geschichte gemacht. Es war nicht ganz so, wie ich es erwartet habe und auch nicht ganz so genial, wie ich es mir ausgemalt habe, aber trotzdem war es ein spannendes Lesevergnügen mit einer nicht ganz so gelungenen Auflösung, wie ich finde.
 
Die Idee hinter dem Buch finde ich super. 4 gute Freundinnen leben sich auseinander und haben alle einige Spannungen untereinander - diese sollen bei einem gemeinsamen Wochenende, anlässlich des Geburtstags der einen, ausgemerzt werden und die Freundschaft soll wieder aufleben. Aber irgendwie ist scheinbar alles anders als man denkt. Ich werde auch nicht weiter auf den Inhalt eingehen, denn das würde wahrscheinlich ungewollt zu Spoilern führen.
 
Der Schreibstil ist sehr gut, man liest die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Carys in der Ich-Erzählung, und zwischendurch gibt es auch einige Kapitel, die aus der Sicht anderer Charaktere erzählt werden. Das gibt zwischendurch einen weniger persönlichen Einblick in die Geschichte bzw. etwas Abstand von Carys persönlicher Sichtweise und mehr einen Rundumblick auf das gesamte Geschehen. Carys hat in ihrer Vergangenheit einiges durchmachen müssen, was sie ihn ihrem Denken und ihrer Gefühlswelt manchmal unsicher und an sich selbst zweifelnd darstehen lässt. Eigentlich ist sie eine toughe Frau, die nach einem Schicksalsschlag versucht, sich und ihren Sohn wieder in die Normalität zurückzuführen. Als Charakter hat sie mir gut gefallen. Die drei anderen Freundinnen könnten nicht unterschiedlicher sein: Zoe die sich vor gut einem Jahr von ihrem Mann getrennt hat und als letzte zur Clique gestoßen ist: eine quirlige begeisterungsfähige Person. Andrea, die starke Persönlichkeit der Runde, die auch kein Blatt vor den Mund nimmt und immer ihre Meinung kundtut... und ja, das Geburtstags"kind" Joanne. Sie ist für mich ein typischer Kontrollfreak, der die Fäden in der Hand halten muss.
Alle Charaktere fand ich authentisch und gut beschrieben, aber manche Reaktionen oder Handlungen waren nicht immer nachvollziehbar.
 
Auch einige Kapitel-Enden fand ich etwas unglücklich gewählt, anscheinend sollte es den Leser auf die falsche Fährte locken. Ich hatte an zwei Stellen das Bedürfnis, das Ende des Kapitels nochmals zu lesen, um zu sehen, ob ich irgendetwas übersehen hatte, aber scheinbar sollte es den Leser einfach nur verwirren und das Gefühlschaos erklären, in welchem die Charaktere stecken.
 
Die Auflösung am Ende fand ich auch eher überzogen, diese habe ich mir irgendwie anders gewünscht. Dies war für mich nicht ganz nachvollziehbar.
Das Buch hatte eigentlich durchgehend eine beklemmende Atmosphäre aber ein richtiges Thriller-Gefühl ist bei mir nicht aufgekommen.
 

 

Fazit

 

Auch wenn mir vieles irgendwie nicht so ganz gepasst hat, war das Lesen von "Birthday Girl" trotzdem ein Vergnügen, denn Schreibstil und Story sind wirklich gut, auch wenn ich die Auflösung etwas überzogen fand und mich die Spannung nicht so ganz gepackt hat. Die Atmosphäre ist aber durchweg beklemmend. Ich würde 3,5 Sterne mit Tendenz zu 4 Sternen vergeben, da es bei den meisten Portalen keine halben Sterne gibt.

 

15.01.2020