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Rezension: Die Blutkönigin - Die Königinnen von Renthia 1 | Sarah Beth Durst

Werbung: Inhalt und Coverbild sind Eigentum der Verlagsgruppe Random House. 

Autor: Sarah Beth Durst
Verlag: Penhaligon Verlag

Erschienen: 30. Oktober 2017

Format: ebook

 

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(Tinas Rezi)

 

Inhalt: 

 

Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin – oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt – und von ihr verraten wurde …

 

 

Meinung: 

 

Ich finde, der Klappentext wird dem Buch gar nicht gerecht.
Jedes Land in Renthia wird von Menschen und Geistern gleichmaßen bevölkert, das Land braucht die verschiedenen Geister (Holz, Erde, Luft, Feuer, Wasser und Eis) um nicht zur Öde zu werden. Wassergeister kümmern sich um Regen, die Erdgeister um das Pflanzenwachstum usw. Die Geister sehen die Menschen als Eindringlinge und würden sie bekämpfen, wenn es nicht die jeweilige Königin für das jeweilige Land gäbe, die die Geister beherrscht und sie zum friedlichen Zusammenleben mit den Menschen zwingt - was nicht wirklich gut funktioniert.

 

Es gibt da ein passendes Kinderlied, welches die Beziehung zwischen den Menschen und Geistern in der Welt Renthia treffend beschreibt: 

 

"Vertrau nicht dem Feuer, denn es wird dich verbrennen. 

Vertrau nicht dem Eis, denn es wird dich erfrieren.

Vertrau nicht dem Wasser, denn es wird dich ertränken.

Vertrau nicht der Erde, denn sie wird dich begraben.

Vertrau nicht den Bäumen, denn sie werden dich zerfetzen, zerreißen, zerfleischen,

bis du tot bist."

 

Daleinas Dorf im Land Aratay und fast alle Mitbürger wurden bei einem blutigen Angriff durch Geister vernichtet. Da sie Anzeichen zeigt, die Geister beherrschen zu können, wird sie ausgewählt, sich als Thronanwärterin ausbilden zu lassen.

 
Diesen ersten Teil der Trilogie fand ich richtig gut. Daleina ist eine authentische Protagonistin, die ihren Weg geht und sich nicht unterkriegen lässt. Obwohl sie nicht so mächtig ist, wie andere Thronanwärterinnen, gibt sie niemals auf und hält an ihrem Wunsch fest, solch ein Massaker wie es ihr Dorf erlebt hat niemals wieder passieren zu lassen.

Auch Ven als Meister fand ich als Charakter hervorragend, er sieht das große Ganze und würde alles tun um Atatay und seine Königin zu beschützen. Alle anderen Charaktere waren auch großartig erdacht und haben der Geschichte zu mehr Tiefe verholfen und mit den Protagonisten eine einzigartige Handlung geschaffen.
 
Der Schreibstil war packend, klar und flüssig und ich hätte das Buch in einem Rutsch durchlesen können. Die Handlung blieb immer spannend und fesselnd, das Ende hat nach einem gewaltigem und emotionalen Finale den Wunsch in mir erweckt, direkt mit Band 2 durchzustarten.
 

Fazit: 

 

Ein gelungender Auftakt, mit einer packendem Handlung und einer anderen Art von Geistergeschichte. 4/5 Sterne

 

29.12.2019