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Rezension: Die Geisterkönigin - Die Königinnen von Renthia 3 | Sarah Beth Durst

Werbung: Herzlichen Dank an die Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung. 

 

Autor: Sarah Beth Durst
Verlag: Penhaligon Verlag

Erschienen: 25. November 2019

Format: Klappenbroschur

 

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(Tinas Rezi)

 

Inhalt: 

 

Königin Daleina und Königin Naelin herrschen gemeinsam über Aratay und beschützen ihre Untertanen vor den Elementargeistern. Da werden Naelins Kinder von fremden Geistern entführt. Für sie ist klar, dass die Herrscherin des Nachbarreichs Semo dahinter steckt. Außer sich vor Zorn und bereit, das ganze Land zu zerreißen, folgt Naelin ihren Kindern. Doch in der Hauptstadt von Semo stellt ihr die feindliche Königin ihre Bedingungen: Wenn Königin Naelin ihre Kinder lebend wiedersehen will, muss sie abdanken – und ihr Volk im Stich lassen.

 

 

Meinung: 

 

Tja, was soll ich sagen... ich hatte mich tierisch auf den finalen Band und krönenden Abschluss der Trilogie gefreut. Aber für mich war dies der schwächste Band der Reihe. Naelin war zwischendurch echt nervig, vor allem zu Beginn des Buchs, was zwar einerseits verständlich ist, aber auf der anderen Seite war es gerade am Anfang des Buchs doch etwas anstrengend zu lesen.

 

Die anderen Protagonisten der Reihe waren gewohnt authentisch, sie haben mir in allen Bänden sehr gut gefallen. 


Aber dieser letzte Band hatte einfach so viele Handlungsstränge, die alle zu Ende erzählt werden mussten, dass es das Lesen echt anstrengend gemacht hat.
Manches wurde lang und breit erzählt, so dass es richtig langatmig wurde und andere, für mich viel interessantere Stränge, wurden nur kurz angerissen und waren dann schwer nachzuvollziehen bzw. schwer zu verfolgen.
 
Zum Beispiel die Entwicklung und der Weg von Daleinas Schwester Arin hätte für mich viel mehr Handlung und Erklärung bedurft.
Bis zum letzten Drittel des Buches wurde alles lang und breit, manchmal langwierig und fast schon langweilig erzählt - und im letzten Drittel ist noch so viel passiert, was wichtig für die Handlung gewesen wäre - dies wurde dann nur kurz angerissen und hat das Lesen leicht anstrengend werden lassen. 

 

Der Schreibstil war gewohnt toll und hat die Langatmigkeit mancher Handlungsstränge aufgehoben, aber nach den ersten zwei wirklich absolut grandiosen Teilen der Trilogie, hatte ich etwas anderes erwartet. Die Aufteilung im Buch war für mich nicht nachzuvollziehen, auch wenn die Geschichte am Ende doch einen annehmbaren Abschluss findet. 

 

Da ich so wenig, wie möglich spoilern will, bleiben die Ausführungen hier sehr wage. Wer Interesse an einem Austausch hat, kann sich gern melden. 
 

Fazit: 

 

Kein würdiger dritter Teil - für mich der schwächste Band der Reihe. Im letzten Drittel wurde vieles überschlagen, um zu einem Ende zu finden. Die Reihe ist zwar abgeschlossen, aber hätte für mich noch mehr Luft nach oben gehabt bzw. einer anderen Aufteilung oder Priorisierung im Buch gebraucht. 3/5 Sterne

 

Gesamt-Fazit zur Reihe: 

 

Auch wenn der letzte Band der eindeutig schwächste und schlechteste der Reihe war, spreche ich doch trotzdem eine klare Leseempfehlung für die Trilogie aus. 

 

Die Idee hinter dem Buch und die Umsetzung sind der Autorin wirklich großartig gelungen. Sie hat einen angenehmen und einnehmden Schreibstil, der es dem Leser erlaubt, ab dem ersten Satz in die Geschichte einzutauchen. Die Charaktere (ob nun freundlich oder nicht, ob Geist oder Mensch) sind wahnsinnig authentisch und wundervoll erdacht. Mir hat die gesamte Geschichte wirklich Spaß gemacht. 

 

Mit dem Abschluss der Trilogie bin ich nicht ganz einverstanden, irgendwie kam es mir vor, als wären am Schluss viel zu viele Ideen übrig gewesen, die alle noch in dem finalen Band Platz haben mussten. 

 

 

29.12.2019