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Rezension: Die Todeskönigin - Die Königinnen von Renthia 2 | Sarah Beth Durst

Werbung: Inhalt und Coverbild sind Eigentum der Verlagsgruppe Random House. 

 

Autor: Sarah Beth Durst
Verlag: Penhaligon Verlag

Erschienen: 26. November 2018
Format: ebook

 

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(Tinas Rezi)

 

Inhalt: 

 

Naelin weiß, was sie sich vom Leben wünscht: Familie, Kinder und ein ruhiges, glückliches Leben. Auf gar keinen Fall will sie Königin von Aratay werden. Sie scheut sowohl die Verantwortung als auch die damit verbundene Gefahr für ihr Leben und das Leben ihrer Kinder. Doch kann sie sich dieser Bürde entziehen, wenn ihre Weigerung jeden einzelnen Menschen in Aratay in tödliche Gefahr bringt? Denn in ihrem Land ist die Königin der einzige Schutz des gewöhnlichen Volks vor den Geistern, und Naelin ist die einzige mögliche Erbin der todgeweihten Königin Daleina. Wem gilt ihre größere Pflicht – ihren eigenen Kindern oder einem ganzen Volk …?

 

Meinung: 

 

Nach dem furchbaren Massaker bei Daleinas Krönung, befindet sich Aratay in Aufruhr. Die Menschen müssen mit dem Verlust ihrer Lieben zurecht kommen und das Land muss sich vom Schock erholen. Da die Thronanwärterinneren tot sind, machen sich die Meister auf die Suche nach neuen Kandidatinnen - denn das Land ist nur sicher, wenn die Nachfolge der Königin gesichert ist.

 

So trifft Ven auf die Waldbewohnerin Naelin, die großes Talent im Umgang mit Geistern zeigt, aber überhaupt nichts mit diesen zu tun haben will. Vor allem, weil sie sich um ihre beiden Kinder sorgt, die in ständiger Gefahr schweben würden, wenn die Geister auf Naelin aufmerksam würden.

 

Wie auch im 1. Band haben mir die Protagonisten Daleina und Ven sehr gut gefallen, es war schön, sie wieder zu treffen und den weiteren Verlauf der Geschichte mit ihnen zu erleben. Als neue Protagonistin tritt Naelin auf den Plan. Als Mutter von zwei kleinen Kindern versucht sie stets, sie vor Geistern zu beschützen und denkt nicht im Traum daran, Thronanwärterin zu werden. Manchmal ging sie einem mit ihrer Sturheit auf die Nerven, aber als Mama kann ich ihre Beweggründe sehr gut verstehen.

Natürlich gibt es weitere Charaktere, die der Handlung einen großartigen Rahmen geben, um Spoiler zu vermeiden, gehe ich aber nicht weiter auf sie ein. 

 

Wie auch in Band 1 fand ich die Handlung durchweg spannend und ich konnte das Buch nur schlecht aus der Hand legen. Eine alte Bekannte taucht plötzlich als Widersacherin auf und man weiß irgendwann nicht mehr, wer Freund oder Feind ist.

Der Schreibstil ist weiterhin klar und flüssig, so dass man sich einfach in der Geschichte verlieren kann. "Die Todeskönigin" ist ein würdiger Nachfolger der "Blutkönigin".

 

Fazit: 

 

Eine gelungene Fortsetzung, auch wenn oft der 2. Band einer Reihe schwächer scheint als der Auftaktband - hier ist es nicht so. Ein würdiger Nachfolger und man wartet gespannt auf den finalen Band der Trilogie. 4/5 Sterne

 

29.12.2019