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Rezension: Elbendunkel - Kein Weg zurück | Rena Fischer

Werbung: Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung. 

Autor: Rena Fischer
Verlag: Planet! / Thienemann Esslinger
Erschienen: 16. Juli 2020
Format: Gebunden
  

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(Elas Rezi)

Inhalt

 

Düster, dystopisch, gesellschaftskritisch: Ein Fantasy-Roman mit Sogwirkung.   

Im Jahr 2044 ist San Francisco von Unruhen zwischen Menschen und Elben geprägt. Als Upperclass-Mädchen und Tochter des Chefs der Elbensicherheitsbehörde, der gewaltsam gegen Elben vorgeht, führt Luz ein unbeschwertes Leben – bis zu dem Tag, als sie heimlich das Elben-Ghetto betritt. Luz ist fasziniert von der Untergrundgemeinde, vor allem aber von Darel, der mit einem regimekritischen Poetry-Slam auf der Bühne steht. Doch die Vorstellung wird von einer Razzia ihres Vaters gesprengt und Luz landet ohne sein Wissen als Gefangene auf dem Revier. Dort wird ein Geheimnis aufgedeckt, das Luz auf der Stelle zur Flucht vor ihrem Vater zwingt. Darel hilft ihr dabei. Allerdings verfolgt er seine ganz eigenen Ziele …   

Meinung

 

Ich habe nicht erwartet, ein Buch in meinen Händen zu halten, das sich als Jugendbuch entpuppt, dass sich so intensiv mit einem hochbrisanten gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.


Rena Fischer hat es geschafft, eine Geschichte zu schreiben, die ein Thema offenlegt, das so aktuell ist. Dieses dann noch in eine Geschichte zu verpacken, die gleichzeitig Klischees bedient. Das meine ich absolut positiv, denn es ist wirklich eine Kunst, die richtige Balance zu finden.


Die Story ist spannend und gleichzeitig schockierend, je tiefer ich in die Geschichte eingetaucht bin. Ich habe mich gefragt, ob ich in der von Rena erdachten Gesellschaft leben möchte.
Neben dem grandiosen Setting, habe ich dennoch einen Kritikpunkt. Mir fehlten genaue Beschreibungen der Charaktere, um sie besser kennenzulernen. Es war schwierig, einen Zugang zu ihnen zu bekommen und stellenweise wirkten die Protagonisten gegenüber den Nebencharakteren etwas blass.


Aber ich liebe Luz, denn je mehr ich las, desto näher kam sie mir und umso deutlicher wurde sie und aller Nebencharakteren für mich. Man kann deutlich die Entwicklung und die Veränderungen im Verhalten der Charaktere spüren, denn man wird unweigerlich in die Geschichte hineingezogen.


Der Schreibstil der Autorin, gefällt mir außerordentlich gut. Besonders gut hat mir gefallen, dass das gesellschaftliche System, sehr detailliert beschrieben wird.
Auch die düstere Stimmung und die immense Spannung, hat mich beeindruckt. Die Liebesgeschichte ist „nur“ eine Randnotiz und das finde ich bei diesem Buch absolut richtig.


Es ist wirklich außerordentlich fantastisch geschrieben und man taucht einfach so tief ein und es war schwer sich aus dem Strudel zu befreien. Rena Fischer schaffte es, mich mit diesem Buch als Leser zu fesseln und zu begeistern. Sie zeigt die ungeschönte Seite einer Gesellschaft und das mit jeder erdenklichen Konsequenz, die ich in diesem Buch erwartet habe.
Das Cover ist so genial von der Farbgebung, dass ich mir jetzt Socken stricken lasse, die mindestens genauso wunderschön sind.

 

 

Fazit

 

Eine Dystopie, die eine absolute Leseempfehlung von mir ist und ich kann es nach diesen Wendungen kaum erwarten wie es weitergeht. 

 

 

24.07.2020