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Renegades 1: Gefährlicher Freund

Autor: Marissa Meyer
Verlag: Heyne>fliegt
Erschienen: 10. September 2018

Format: e-book

 

Danke für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

(Tinas Rezi)

 

Inhalt: 

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen.

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten …

 

Meine Meinung: 

Ich weiß nicht wieso, aber ich habe immer Schwierigkeiten in die Geschichten von Marissa Meyer hineinzufinden. Ich muss mich regelrecht zum Lesen zwingen, aber dann platzt der Knoten plötzlich und es ist einfach Liebe. So war es auch bei den Luna-Chroniken. 

 

Die Geschichte um die Wunderkinder, wie die Menschen mit ihren besonderen Begabungen in Gatlon City genannt werden, wird aus zwei Perspektiven (in der 3. Person) erzählt. Einmal aus der Sicht von Nova, die zu den Anarchisten gehört und ihre Rache an den Renegades plant und dann aus der Sicht von Adrian, einem Renegade. Normalerweise bevorzuge ich ja die Ich-Perspektive, weil man sich einfach besser in die Charaktere hineinversetzen kann - aber Marissa Meyer gelingt es auch so, den Leser die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten (Antagonisten? :)) erleben zu lassen. 

Und die beiden sind wirklich authentische und hervorragend herausgearbeitete Charaktere - beide sind grundverschieden,

haben aber das Herz am rechten Fleck und kämpfen für ihre Überzeugungen. 

 

Aber auch alle anderen Charaktere sind nicht nur nebensächlich, sondern bringen die Geschichte voran. Jeder hat seine eigene Geschichte und geht mehr schlecht als recht mit den Gegebenheiten in Gatlon City um. Die Autorin hat wieder einmal eine ganze Welt bzw. hier Stadt erschaffen, mit vielen verschiedenen und facettenreichen Personen und Begabungen.

 

Während des Lesens fühlt man ständig den Zwiespalt, in dem die Gesellschaft aber vor allem die Renegades stecken. Alle verlassen sich auf sie, die Renegades sind Executive, Legislative und Judikative in einem. Alle erwarten, dass sie sich um jedes Problem kümmern, und anscheinend sind die Renegades der selben Meinung. 

 

"Sie vergaßen langsam, wer sie eigentlich waren. Keine Stars. Keine Politiker. Helden." (Zitat Pos. 2597)

 

Es entstehen viele Fragen, und das Ende hat alldem noch die Krone augesetzt. Ich MUSS unbedingt wissen, wie es weiter geht. 

 

Fazit: 

Klare Leseempfehlung. Lasst Euch von der Seitenzahl nicht abschrecken. Auch wenn Ihr nicht auf Superhelden Geschichten steht:  Marissa Meyer schafft es wieder einmal, eine ganze Welt mit wunderbaren und authentischen Charakteren zu erschaffen. Dem Sog ihrer Geschichten kann man nicht entfliehen.

 

Hier geht es übrigens zum Buch -Trailer. 

 

Und hier zur Verlagsseite. 

 

 

 

 

27.08.2019

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