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Töchter des Todes: Seelensuche

Autor: Lilyana Ravenheart

Verlag: BookRix / SP
Erschienen: 13. Mai 2019

Format: e-book

 

Rezensions-Exemplar

 

(Tinas Rezi)

 

 

Inhalt:

Drei Schwestern, eine Aufgabe: Sie holen die Seelen Verstorbener und bringen diese in die Anderswelt.
Doch was geschieht, wenn eine Seele verschwindet?

Lilith ahnt nicht, was auf sie zukommt, als sie einen Ball besucht, um dort die Seele des Earls zu holen. Plötzlich steht sie einem Rätsel gegenüber, denn seine Seele ist verschwunden und obwohl der Earl tot sein sollte, weilt er doch unter den Lebenden.
Dann tauchen auch noch seltsame Monster auf, welche in der Lage sind, selbst den Tod unschädlich zu machen.
Gemeinsam mit ihren Schwestern und der Feenkönigin versucht Lilith, herauszufinden, wohin die Seelen verschwinden und woher die Monster stammen.
Und dann ist da noch Elijah, der ebenfalls ein finsteres Geheimnis verbirgt....

 

Meinung:

Die Idee des Buches finde ich wunderbar: 3 Töchter hat der Tod – sie sind da, wenn der der Tod eines Menschen bevorsteht und sie geleiten seine Seele in die Anderswelt. Es geht um Feen, den Ort Tir na nOg und alles, was ich in Fantasygeschichten aus der Feenwelt gern lese.

 

Aber schon nach den ersten Seiten ist mir leider bewusstgeworden, dass mir der Schreibstil der Autorin nicht gefällt. Leider zieht sich dies durch das ganze Buch, es kommen keinerlei Emotionen beim Lesen auf, die ganze Geschichte wirkt wie eine Aufzählung von Abläufen oder wie eine Nacherzählung einer spannenden Geschichte.

 

Leider bleiben die Charaktere blass und farblos und wirken unausgereift. Ich habe das Buch wirklich schnell durchgelesen und fühlte mich auf Grund der Idee gut unterhalten, es ist aber nicht so, dass ich mitgefiebert hätte oder das Buch vor lauter Spannung nicht hätte weglegen können. Das lag zum Teil aber auch am Satzbau (Aufzählung, falsche Wörter im Satz usw.) ich habe mir im Buch einige Stellen markiert, die mich im Lesefluss gestört haben.

 

Und ich sage es vorweg: ich bin nicht frei von Fehlern und ich habe in meinen Beiträgen und Rezensionen oft genug Tippfehler oder Ähnliches entdeckt. Aber hier frage ich mich, was Lektorat und Korrektorat gemacht haben. Jeder kennt das Word „abwinken“ (Def. Duden: dankend, ärgerlich, ungeduldig abwinken) und die Vergangenheit von „Sie winkt ab“ ist nun mal „sie winkte ab“ und nicht wie im Buch an mehreren Stellen steht „sie wank ab“ – ich lasse mich gern aufklären, aber für mich ist das einfach grammatikalisch falsch. Und wenn ich so etwas lese, stutze ich... der Lesefluss ist unterbrochen. Das Gleiche passiert mir, wenn Sätze komisch aufgebaut sind und ich 3 Mal lesen muss, was die Autorin mir sagen will. Ich will auch gar nicht weiter ins Detail gehen, das nur als Beispiel.

 

Ich hasse es so etwas in eine Rezension zu schreiben, vor allem, wenn die Idee zur Geschichte echt gut ist und die Autorin so nett ist ;) aber hier geht es ja um die persönliche Meinung, die ich hoffentlich damit zum Ausdruck gebracht habe... 

 

Fazit:

Gute Grundidee aber leider eine – für mich – schwache Umsetzung mit zu vielen Grammatik- und Satzbaufehlern.

 

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