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Rezension: Wie viel Leben passt in eine Tüte | Donna Freitas 

Werbung: Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung. 

 

Autor: Donna Freitas

Übersetzer: Christine Gallus

Verlag: Thienemann Esslinger
Erschienen: 17. September 2020
Format: Taschenbuch

ISBN: 978-3-522-20268-8

Seitenzahl: 400
 

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(Elas Rezension)

Inhalt

 

Ein bewegender Roman über den Verlust der Mutter und den Zauber eines Neuanfangs, für Mädchen ab 13. 

Eine schlichte braune Papiertüte mit der Aufschrift "Roses Survival Kit". Darin: ein iPod, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, ein Papierstern, ein Papierdrachen. Das letzte Geschenk ihrer verstorbenen Mutter an Rose – und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt Rose sich darauf ein. Jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art zu Will zu führen, für den sie schon bald mehr empfindet als bloße Freundschaft ...

Meinung

 

Donna Freitas hat etwas geschaffen, was einfach wundervoll ist. Sie hat eine Geschichte geschrieben, die um den Verlust und um die Trauer eines geliebten Menschen handelt und alle Facetten der Trauer zeigt.
Dennoch ist sie mit so viel Hoffnung gefüllt, dass mir als Leser das Herz ganz warm wurde und ich mich während des Lesens fühlte, wie in warmen Armen sanft gewiegt zu werden.


Die Autorin schafft es, mit ihrem klaren Schreibstil die Emotionen so zu transportieren, dass sie spürbar sind und ich sie in ihrer Gänze nachempfinden konnte.
Rose, ihre Protagonistin, durchläuft eine Entwicklung und man merkt, wie sie sich verändert und an dem wächst, was sie erleben musste.
Sie entwickelt sich zu einer starken Protagonistin, was man zwar am Anfang der Geschichte schon ahnt, sich aber im Laufe der Geschichte immer deutlicher herauskristallisiert.


Auch wenn der Schreibstil nüchtern erscheint, schafft Donna Freitas es mit ihrer emphatischen Art, alles einzufangen und es keimte in mir ein Funke der Hoffnung auf beim Lesen. Dieser erfüllte mich mit einer Wärme und Zufriedenheit, wie ich sie selten erleben durfte beim Lesen. Auch spendete mir das Buch Trost, vielleicht den gleichen Trost, den Rose durch das Survival Kit ihrer Mutter erfahren durfte.
Während des Lesens war ich auch von etwas wie Glückseligkeit ergriffen, die ich den Worten der Autorin verdankte, ohne ins kitschige abzudriften.
Es war ein absoluter Genuss dieses Buch zu lesen und ich fühlte mich wohl damit, mich ganz und gar auf das Buch und seine Emotionen einlassen.


Es ist auch ein Buch, das mich zum Nachdenken anregte und mir auch zeigte, dass das Leben weitergeht. Denn bei all der Trauer und dem Schmerz ist es mit so viel Leben gefüllt und das ist ein unheimlicher Trost.
Das Cover ist schlicht und ruhig und ist trotzdem etwas, das besonders ist.

 

Fazit:

 

Ein Roman, der die Seele streichelt und mich als Leser mit einem Lächeln und tiefer Zufriedenheit entließ. Eine klare Leseempfehlung für alle zwischen 13 und 99 Jahre.

 

 

13.01.2021